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Reise-Empfehlung für danach… April 2020

Ich hoffe, dass es Ihnen gut geht und Sie und Ihre Familie und Freunde gesund sind! Heute möchte ich Ihnen gerne eine Lieblingsdestination meiner Mitarbeiterin Astrid Putz vorstellen. Astrid hat einen kleinen Beitrag verfasst, warum gerade diese Destination für sie so einmalig ist.

Vielleicht können wir Sie inspirieren, und Sie beginnen von Ihrem nächsten Urlaub in der Antarktis zu träumen!

Astrid Putz zieht es in die Antarktis

Wenn Seefahrer in der Zeit der Entdeckungen „zufällig“ Kontakt mit der Antarktis hatten, war das Ende meist ein schlechtes. Die Region um Kap Hoorn und die gefürchtete Drake Passage haben lange Zeit mehr Angst als Vorfreude ausgelöst…

Nicht so bei mir. Durch einen Zufall – auf einer von meinem damaligen Arbeitgeber organisierten Reise in die Antarktis war noch eine Kabine frei – kam ich zu meinem „Once in a lifetime“-Erlebnis. Von Angst keine Spur, die Vorfreude war groß. Endlich konnte ich mir meinen lang gehegten Traum erfüllen. Ich war bereit für das atemberaubende Abenteuer – zwischen den mächtigen Eisbergen zu schippern, den tollpatschig wirkenden Pinguinen zuzusehen und Wale (glücklicherweise von der Ferne, denn diese Tiere sind mir eindeutig zu groß) zu beobachten. Meine Tour startete in Buenos Aires – eine unglaublich schöne und lebenslustige Stadt, weiter ging es nach Ushuaia – der südlichsten Stadt der Welt im Nationalpark Tierra del Fuego gelegen.

Dort legte auch das Schiff ab. 48 Stunden durchquerten wir die berüchtigte Drake Passage – die sich ungewohnt ruhig präsentierte, beinahe langweilig. Ich hatte gerade hier eine andere See erwartet. Und dann der erste Eisberg – wie aufregend! Wir alle zückten wie verrückt die Kameras, um einige Zeit später zu erkennen, dass der erste gesichtete Eisberg ein Nichts war! Denn diese wurden größer und mächtiger. Und wenn Englein reisen, hat das Wetter schön zu sein! Wir hatten wirklich Glück, so konnten wir öfter mit den Zodiacs anlanden als geplant und die spannende, antarktische Halbinsel mit seiner Fauna – gemeinsam mit einem Biologen & Geologen – erkunden. Die Rückreise durch die Drake Passage gestaltete sich so wie oftmals beschrieben mit meterhohen Wellen: alles andere als langweilig.

Ich wollte mir ein Bild auf der Brücke machen, um zu sehen, ob der Kapitän nervös ob der hohen Wellen ist. Nachdem dieser völlig entspannt und routiniert mit einer vollen Kaffeetasse (das muss einem bei diesem Seegang erst gelingen, nichts auszuschütten) das Schiff lenkte, war ich so richtig beruhigt und wusste, dass uns der Kapitän durch die Drake Passage gut nach Hause bringt. Sir Francis, der Namensgeber dieses herausfordernden Stücks Meer, wäre mit ihm zufrieden gewesen.

Seit meiner frühen Kindheit „litt“ ich mehr an Fern-, denn an Heimweh. Begonnen hat  das Reisen – typisch für die frühen 1970er Jahre – an der oberen Adria mit Eltern, Geschwistern, Oma, Tanten und Onkeln; nach der Matura entdeckte ich als Backpackerin die weite Welt.

Nach meiner Tour zur Antarktis haben mich Aktivreisen immer mehr in den Bann gezogen. Und es werden noch viele Reisen werden! Auch wenn wir derzeit nur von Reisen träumen können, werden wir diese bald wieder in die Realität umsetzen. Und auf das freue ich mich jetzt schon!

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