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Foto: Joali

Reise-Empfehlungen August 2020

Mitte August sind normalerweise viele Menschen auf Urlaub, entweder Strandurlaub, Flugreisen, Rundreisen in ferne Länder oder machen Kreuzfahrten auf allen Weltmeeren. Dieses Jahr ist anders und viele verbrachten ihren Urlaub im eigenen Land oder zu Hause. Aber wir dürfen träumen, von weißen Sandstränden oder Inseln, die wir vielleicht wieder im Herbst oder Winter bereisen werden. 

Einige der schönsten Resorts der Malediven möchte ich heute vorstellen. Alle Resorts haben höchste Hygienestandards und in allen 5-Sterne-Resorts gibt es einen Arzt, sollte eine Erkrankung auftreten.

The Nautilus

Foto: The Nautilus
Foto: The Nautilus

Absoluter Boho Chic auf den Malediven. Der nach Nemos U-Boot benannte Nautilus-Rückzugsort auf der Privatinsel mit 26 Überwasser-Bungalows und Strandhäusern bietet entspannten Luxus. Es befindet sich über dem indigoblauen Baa-Atoll und seinem UNESCO-Biosphärenreservat aus weißen Sandbänken und sichtbaren Korallengärten. Das Alleinstellungsmerkmal hier ist, dass alles keinen Regeln unterliegt: Nicht fixierte Essenszeiten bedeutet Jakobsmuschel-Carpaccio oder Austern-Eis um 5 Uhr morgens, wenn man es wünscht. Abenteuer auf dem Wasser sind ebenfalls spontan: Uhren und iPhones können jederzeit gegen Schnorchel und Paddleboards ausgetauscht werden. Dies ist ein Versteck für Barfuß-Liebhaber. Nur die Ankunft von Walhaien und Mantas auf ihrer Wanderung von Mai bis Dezember ist ein erkennbares Zeichen dafür, dass die Zeit vergeht. Das für Hotels in der Region ungewöhnliche Nautilus befindet sich in unabhängigem, maledivischen Besitz.

Joali

Foto: Joali
Foto: Joali

Das renommierte Designstudio Autoban aus Istanbul wurde beauftragt, im Joali etwas Frisches und Anderes zu entwickeln. Die Designdetails in den Überwasser- Bungalows und Strandvillen sind wunderschön! Vor Ort handgeschnitzte Holzpaneele und Kopfteile mit Bambuslatten werden durch roségoldene Badarmaturen ausgeglichen, die riesigen Kieselsteinen ähneln. In den Umkleidekabinen findet man Kimonos mit Reiher- und Palmblattdruck von Ardmore. Joali ist eine Mischung aus dem Besten, was die Malediven zu bieten haben. In der Mura Bar genießt man einen Martini bei Sonnenuntergang, einen Buttermilch-Hühnchen-Snack oder eine Shisha. Oder man genießt die Köstlichkeiten im japanischen Restaurant Saoke! Es ist dieser tief verwurzelte, solide Luxus, den das Joali ausmacht. Celebrities wohnen gerne im Joali, da die Abgeschiedenheit und das weitläufige Areal für absolute Privatsphäre bürgt!

Hurawalhi Island Resort

Foto: Hurawalhi Island Resort
Foto: Hurawalhi Island Resort

Das Resort hat das größte Unterwasserrestaurant der Malediven – und auf beiden Seiten des Glases gibt es Wunder. Hurawalhi ist von nicht weniger als 50 herausragenden Tauchplätzen umgeben, darunter einer der zuverlässigsten Mantarochen-Hotspots im Archipel. Die 90 Villen sind kompakt und unkompliziert und unterscheiden sich nur durch ihre Lage und das Vorhandensein oder Fehlen eines privaten Pools. Die beiden Hauptrestaurants und die Bar sind luftige Räume mit hohen Decken. Diskrete Akzente – Tischplatten aus einem Mosaik aus versteinertem Holz; transparente Paneele im Boden, um das Erkennen von Fischen zu ermöglichen – unterstreichen das unprätentiöse Design. Sowohl die Aussicht als auch die Speisekarte im Unterwasser-Restaurant 5.8 sind beeindruckend. Eine weitere Versuchung ist der kleine, aber prächtig gefüllte Weinkeller. Aber bei Hurawalhi zählt wirklich, was sich unter der Oberfläche befindet. Es gibt ein inspirierendes junges Tauchteam, das anscheinend alle ein halbes Dutzend Sprachen spricht und einen tollen Charme besitzt.

Cocktail–Empfehlung: French 75

Foto: Ernest Roy / Pixabay
Foto: Ernest Roy / Pixabay

Der French 75 ist ein Cocktail für Gin-Liebhaber. Dieser Klassiker kombiniert Frische, Süße und Säure auf imposante Weise. Und ja, Wirkung zeigt er ebenfalls!

Zutaten:

  • 3 cl Dry Gin
  • 1,5 cl frischer Zitronensaft
  • 0,5-1 cl Zuckersirup
  • Champagner

Gerade in den goldenen Zwanzigern erfreute sich der French 75 großer Beliebtheit. Populär wurde er im Stork Club in New York. Einer Bar, in der schon Hemingway, Chaplin, die Kennedys, Sinatra und Monroe anstießen. Dabei ist diese Mischung von Gin, dessen Menge nach persönlichem Gusto angepasst werden kann, Champagner, Zitronensaft und Zuckersirup mit Vorsicht zu genießen, da ansonsten die Gefahr besteht die eigenen Grenzen schnell zu überschreiten. 

Benannt nach einer französischen Kanone, deren Durchschlagskraft während des Ersten Weltkrieges nicht nur berühmt, sondern auch berüchtigt war, hat dieser champagnerbasierte Cocktail eine ebenfalls nicht zu unterschätzende Durchschlagskraft. Grund dafür ist der Gin, der sich vortrefflich hinter der prickelnden Leichtigkeit des Champagners zu verstecken weiß. 

In diesem Sinne! Ich wünsche Ihnen noch einen prickelnden August!

“Liebst Du Dein Kind, so schicke es auf Reisen.” – Indisches Sprichwort

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